7. Oktober 2022

Wasserstoff-Tag in Rostrup

Wasserstoff Tag in Rostrup EWE und Landkreis Ammerland

Foto: Anja Küllig, Landkreis Ammerland
Auf dem Bild (v.l.n.r.): Paul Bruns vom Fahrzeughersteller FAUN, Landrätin Karin Harms, Olaf Schröder von der Firma Noordtec und EWE-Wasserstoffexperte André Engbrecht

Auf dem Gelände der Berufsbildende Schule Ammerland drehte sich am 06.10. alles um das Thema Wasserstoff. Die Veranstaltung in Rostrup war eine Station im Rahmen der Roadshow „Wasserstoff in der Mobilität“, organisiert durch den Energiedienstleister EWE und den Landkreis Ammerland. Das Hauptaugenmerk der dort gehaltenen Vorträge waren die Anwendungsmöglichkeiten von Wasserstoff im Last- und Individualverkehr sowie im ÖPNV.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde rund 60 Unternehmenden und Interessierten Teilnehmenden aufgezeigt, dass es eine starke Infrastruktur für Erzeugung, Transport und Speicherung des Wasserstoffes braucht.

Ebenfalls waren wir durch unseren Mitarbeiter Olaf Schröder vertreten, in dessen Vortrag deutlich wurde, dass die Infrastruktur rund um Wasserstoff viel Arbeit erfordert.
„Auf Grund der Komplexität technisch und logistisch gehört eine präzise Bedarfsanalyse zum ersten Schritt der Vorprojektierung. Hierzu dient im Detail die Informationen über Wasserstoff-Bereitstellung, Redundanz und Betankungsprofil.
Jedes Projekt wird daher individuell ausgelegt.“ erklärt Olaf Schröder.
„Es liegt eine spannende Zukunft vor uns, für die wir mit unseren Lösungen bestens aufgestellt sind und unsere Kunden bedarfsgerecht bedienen können.“

Um die Klimaschutzziele zu erreichen und unabhängig von fossilen Energieimporten zu werden, ist es unabdingbar Erneuerbare Energien zu forcieren und weiterzuentwickeln. Bei der Erreichung der Klimaneutralität kann Wasserstoff ein entscheidender Schlüsselfaktor sein. Auch der Landkreis Ammerland beteiligt sich engagiert daran, die Klimaschutzziele zu erreichen.


„Mit einer grünen Wasserstoffwirtschaft können wir einen wichtigen Beitrag zur CO2-Reduzierung leisten, damit die Natur schützen und gleichzeitig die lokale Wirtschaft stärken. Das sind wir vor allem zukünftigen Generationen schuldig. Spätestens jetzt muss ein radikales Umdenken in Sachen unabhängiger Energieversorgung erfolgen und der Weg in Richtung Klimaneutralität gegangen werden.“ betont Landrätin Karin Harms in ihrem Statement.

Carmen Schön
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